Tierische Räuber

Die meisten Touristen die Südafrikas beliebte Mutterstadt Kapstadt besuchen, haben vorerst Angst vor der hohen Kriminalitätsrate. Geld wird in Schuhen oder in der Unterwäsche versteckt und dunkle Gassen werden bei Nacht gemieden. Man sollte aber auch tagsüber vorsichtig sein. Es könnte nämlich durchaus passieren, dass man von einem unserer tierischen Verwandten ausgeraubt wird. Auf dem Weg nach Cape Point, welches ein beliebtes Touristenziel in der Nähe von Kapstadt ist, lauert es nur so von Pavianen. Und diese sind zu einigem fähig. Nach dem Betrachten der angehängten Fotos sollte man gelernt haben, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. Sie klettern auf Autos, quetschen sich durch halb offene Fenster und wissen ganz genau wie man Taschen öffnet um sie nach Essbarem zu durchwühlen. Man sollte sich in solchen Fällen auf keinen Fall mit ihnen anlegen, denn genauso wie die menschlichen Kriminellen sind sie zu Gewalt bereit!

Im Umgang mit Baboons sollte man die folgenden Sicherheitshinweise unbedingt beachten:

1. Baboons NIE füttern!
2. Die Bärenpaviane halten sich gerne auf und an den geteerten Straßen im Park auf, da der Alphalt warm ist und sie viel Nahrung in Form von überfahrenen Insekten und Kleintieren finden. Bitte immer langsam fahren und Fenster und Türen nur einen Spalt weit zum Fotografieren öffnen.
3. Autotüren und Fenster sichern und keine Lebensmittel sichtbar im Auto lassen oder am Körper tragen.
4. Falls die Affen etwas Essbares oder vermeintlich Essbares entdecken, werden sie immer versuchen, es zu bekommen. Wehrt man sich dagegen, können sie ein sehr aggressives Verhalten an den Tag legen und Menschen auch schwer verletzen. Wenn man ihnen überlässt, was sie wollen, passiert nichts und man wird auch nicht angegriffen. Alles, was nicht zum Verzehr geeignet ist wie z.B. Kameras, Videorecorder, Handys, usw. lassen sie nach kurzer Inspektion liegen.
5. Wenn man im Park picknicken oder auch nur etwas essen möchte, sollte man unbedingt darauf achten, dass keine Baboons in der Nähe sind, um oben beschriebene Konfrontationen zu vermeiden.
6. Baboons können sich bei Machtkämpfen verletzen, werden angefahren oder durch Menschen verletzt, die sie durch Steinwürfe oder mit Stöcken vertreiben wollen. Wenn man einen verletzten Baboon sieht, sollte man eine der folgenden Nummer anrufen: 021 780 9100, 021 783 3433 oder 021 715 8081

Bilder:

Baboons

Baboons

Baboons

Baboons

Baboons

Baboons

Baboons

Quellen: wendyusuallywanders.wordpress.com, goldenhill.co.za

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Kommentare

  1. sehr nett! hoffentlich machen die das nicht mit fußbällen:-)

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