Es ist ein bekanntes Phänomen, dass männliche Gottesanbeterinnen ihr Leben riskieren, wenn sie sich mit einem Weibchen paaren. Der Grund dafür liegt im sexuellen Kannibalismus, den die Gottesanbeterin betreibt. Das Männchen vernascht das Weibchen während des Aktes und das Weibchen vernascht das Männchen nach dem sexuellen Akt. Im wahrsten Sinne des Wortes…
Die folgende Bildfolge zeigt eine weibliche Gottesanbeterin, die ihren Liebhaber von Kopf bis Fuß zum Fressen gern hat:
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Doch auch wenn das wesentlich kleinere Männchen nach der Paarung mit dem Leben davon kommt, hindert dies die Fangschrecke nicht, sich bald schon wieder auf das nächste sexuelle Abenteuer einzulassen. Mit einem ausgelassenen Balztanz versucht es dabei den natürlichen Jagdinstinkt des Weibchens zu überlisten. Anstatt nach dem Sex zu kuscheln, macht sich das Männchen dann auch verständlicherweise lieber sofort davon, um den langen Fangbeinen und Mundwerkzeugen seiner Liebsten zu entfliehen. Dies klappt jedoch nicht immer, wie das folgende Video zeigt:
Bildquelle: Oliver Koemmerling / CC BY-SA 3.0, rainy city, flickr/ CC BY-SA 2.0
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Faszinierend. Es wäre wirklich interessant mal die Auslöser dieses Verhaltens zu untersuchen. Was genau verursacht diese Art!?